Was man über Polar Grit X Navigation wissen sollte

Die Grit X als die Outdoor-Uhr von Polar bringt verbesserte Navigation, vor allem dank ‘Abbiegehinweisen’ durch die Integration mit Komoot… und falls das ein wenig kompliziert klingt, dann liegt das an den Besonderheiten, die das hat.

Hier sind die Dinge, die man über die Navigation mit der Polar Grit X wissen sollte, vor allem in ihrem Unterschied dazu, wie andere Uhren bei der Navigation outdoor helfen.

Das erste, was eine Erwähnung wert ist: Polar Flow zeigt die gespeicherten Routen unter Favoriten an, aber die Grit X zeigt sie, in dem Zahnrad-Menü für Optionen am Startbildschirm für ein Workout, unter Routen. Ein Menüpunkt Favoriten ist dort auch und schon früher zu finden, aber dort sind eben nicht die Routen!

Was die Grit X gut macht

Solange man die Region, in der man navigieren will, auf Komoot entsperrt hat (am einfachsten, indem man die ganze ‘World Package’ kauft), kann man entsprechende Routen in Komoot speichern oder erstellen, zur Synchronisierung mit Polar Flow einstellen* und in seiner Uhr verwenden.

(*Das ist nicht ganz richtig erklärt; sobald man die Synchronisierung zwischen Komoot und Polar Flow aktiviert hat, werden Routen von Komoot automatisch zu Polar Flow übermittelt.)

Navigation mit Hinweisen

Erstellt man Routen per Komoot, erhält man auf der Grit X die Navigation mit Abbiegehinweisen, also nicht nur die Linie der Route, um dieser zu folgen, sondern auch Hinweise, wenn man rechts oder links abbiegen soll oder (manchmal) sogar, wenn man an einer Kreuzung geradeaus weitergehen muss.

Wenn das gut funktioniert – und weil das kritisch klingt, will ich an dieser Stelle gleich einmal anmerken, dass es meistens gut funktioniert – dann ist diese Funktion sehr nett.

Dieser Hinweis ist ein wenig seltsam, weil er nach rechts zeigt, aber das ist bei gutem Funktionieren auch schon das grösste Problem (damit)

Abbiegehinweise

Wenn man auf unbekanntem Terrain unterwegs ist, dann ist es sehr nützlich, wenn die Abbiegehinweise 30 Meter vor dem entsprechenden Punkt auftauchen; meistens funktionieren sie auch, wie sie es sollten.

(Zumindest beim Laufen; so einige Leute haben sich darüber beschwert, dass sie beim Radfahren zu spät kommen – was wegen der dabei höheren Geschwindigkeit klar ist. Manchmal passiert so etwas allerdings auch beim Laufen.)

Abbiegehinweise werden auch auf anderen Displays als jenem für Navigation selbst angezeigt, in deren jeweiligem oberem Bereich, was extrem hilfreich sein kann.

Die Funktion bietet eine ziemlich gute Balance zwischen Hilfe, Unaufdringlichkeit und Nutzerfreundlichkeit für den typischen Verwender einer Polar-Uhr, finde ich.

Automatik, Sonst Nichts

Polars typischer Nutzer allerdings ist eine Person, die eher nicht für etwas Spass mit einem explorativen Lauf in die freie Natur gehen würde.

Ob man nur der Routenlinie auf einer Uhr folgt (ohne Benachrichtigungen über Abbiegungen oder die Abbiegehineweise durch Komoot dazu bekommt, die Navigation funktioniert nur genau so, wie sie halt von Polar eingestellt ist.

Sie geht automatisch entlang der Linie weiter, aber bleibt die ganze Zeit über am selben Zoom-Level. Es gibt keine Möglichkeit, hinein oder hinaus zu zoomen oder die Ansicht zu bewegen, um zu sehen, wie die Route weiter verläuft, wie viel länger sie zu sein scheint, wo sie vielleicht noch einmal nahe an die eigene aktuelle Position zurück kommt.

Weicht man von der eingestellten Route ab, dann warnt die Uhr vor der “Falsche Richtung” und fängt an, zum nahegelegensten Punkt, an dem man wieder auf die Route kommen könnte, zu zeigen (mit einer Angabe der Distanz dorthin), aber das war es dann auch schon, was Anpassungen angeht.

Routen-Höhenprofil? Routenänderungen?

Es gibt auf der Polar Grit X kein Höhenprofil für die Route.

HillSplitter ist aktiv (wenn die Funktion in dem entsprechenden Sportmodus aktiv ist), klingt ein wenig so wie Funktionen, die mit der Navigation in den Bergen helfen, aber hat nichts mit Navigation zu tun.

Ich würde sagen, dass dies eine der Funktionen ist, die den Trainingsschwerpunkt von Polar sehr gut zeigt: HillSplitter ist gut für das Trail Running-Training auf Hügeln, aber hilft nicht wirklich, wenn man zum Spass oder bei einem Bewerb in den Bergen unterwegs ist.

Alternative Routen? Wer will schon anders laufen?

Besonders ärgerlich finde ich, dass man während einer Aktivitätsaufzeichnung keine Änderungen vornehmen kann.

Wenn man vergessen hat, die Route zu aktivieren, dann muss man die gesamte Aufzeichnung neu starten.

Wenn man die Navigation mit Start vom “Routenstartpunkt” aktiviert und dann feststellt, dass man an diesem Punkt nicht vorbeikommen kann, dann beginnt die Navigation nicht; man muss die gesamte Aufnahme neu starten (mit “Punkt auf der Route” für den Start).

Oft verlangt auch der Start von einem Punkt auf der Route, dass man zu einem bestimmten Punkt zurück geht, wo man eigentlich schon war, bevor er damit anfängt, die Linie der Route (und die Hinweise) zu zeigen – und ich habe keine Ahnung, warum das der Fall sein sollte.

Hier aktiviere ich also den Start von “Punkt auf der Route”…
… und muss dennoch an einen “Startpunkt” zurückgehen, der auf der Route liegt, auf einem Teil, wo ich schon war…
… bis die Uhr endlich zufrieden ist, den Routenstartpunkt als gefunden anzeigt und anfängt, mir die Route zu zeigen – auf die ich wieder geradewegs retour muss.

Alternative Route? Neustart!

Alternative Routen auf die Uhr zu speichern, für den Fall, dass man seine Pläne ändern muss?

Das kann man schon machen, aber würde man eine solche andere Route tatsächlich starten wollen (oder müssen), dann müsste man schon wieder die gesamte Aktivitätsaufzeichnung stoppen und eine neue Aufzeichnung, mit der neuen/anderen Route aktiviert, starten müssen.

(Die einzige Navigationsoption, die man während einer Aufzeichnung auch aktivieren kann, ist die “Zurück zum Start”-Funktion, welche ein Display mit dem Pfeil zurück zum Startpunkt und der Distanz dorthin, alles in der Direttissima, hinzufügt.)

Umgekehrte Richtung? So erstellen!

Einer Route, die man mit Komoot erstellt hat, kann man tatsächlich noch nicht einmal in der umgekehrten Richtung (von der eingestellten) folgen.

Die Abbiegehinweise werden nur in die eine Richtung erstellt, von Start zu Ende; möchte man auch in die andere Richtung navigieren können, dann muss man die Route in Komoot auch in diese andere Richtung erstellen.

(Entlang von Routen, die man nur als GPX in Polar Flow importiert hat, kann man auch in die umgekehrte Richtung navigieren, aber dafür eben ohne die Abbiegehinweise.)

Sich-Überschneidende Routen

Die ganze automatische Navigation, mit Hinweisen per Komoot, ohne Zoom oder andere Ansicht, zeigt ihre Nachteile sehr gut auf Routen, bei denen derselbe Weg mehr als einmal genommen wird.

Ein Rundkurs funktioniert sehr gut.

Kommt man mehr als einmal über dieselbe Strecke, dann wird die Grit X allerdings verwirrt.

Das hier wäre nach der harten Wende auf den Wegabschnitt parallel zu dem Weg, den man gekommen ist, wenn man zum ersten Mal hier entlang kommt. Die Distanz zum Ziel stimmt.

Zum Beispiel habe ich auf meinem Standard-Kurs zum Navigation testen diesen einen Abschnitt, wo die Grit X mir jedes Mal “Falsche Richtung” anzeigt.

“Falsche Richtung”-Warnung…

Das kleine Problem: Ich muss auf genau diesem Weg sein, in genau diese Richtung. Dementsprechend weiss ich nicht, was das Problem ist. (Es könnte eben daran liegen, dass dieser Abschnitt parallel zu dem Weg liegt, den ich gerade gekommen bin, nur ein paar Meter verschoben, gleich nach der 180-Grad Wende.)

An diesem Abschnitt komme ich ausserdem zwei Mal durch – und wenn die “Falsche Richtung”-Warnungen verschwinden, dann agiert die Grit X-Navigation so, als wäre ich jetzt schon zum zweiten Mal hier und wolle zum Endpunkt laufen.

Weiter in diese “Falsche Richtung” und die Distanz zum Endpunkt zeigt – so wie es auch die Navigation insgesamt dann macht – den Weg zum Endpunkt, als wäre ich schon das zweite Mal hier

Erst, wenn ich an der Abbiegung zum Endpunkt vorbeigelaufen bin und den anderen Weg genommen habe, nach ein oder zwei “Falsche Richtung”-Hinweisen dort (oder auch keinem mehr, manchmal), ändert sich die Navigation wieder zurück zu den richtigen Hinweisen für den Rest der Route.

Keine Intervalle auf unbekannten Routen

Das ist nur eine Kleinigkeit, und ich finde diese Einschränkung einigermassen sinnvoll, aber Phasentraining und Navigation kann man nicht gleichzeitig nutzen.

Entweder macht man z.B. Intervalltraining oder man ist an einem Ort, wo man Navigation braucht. Nicht beides.

Kompass-Probleme

Ich bin mir nicht sicher, ob das ein genereller Bug ist oder nur ein Problem auf meiner Uhr (oder vielleicht irgendein Einstellungsproblem), aber meine Grit X scheint die Kompasskalibrierung oft nicht richtig zu speichern.

In Bewegung ist das kein Problem, weil dann sowohl Position als auch Richtung vom GPS bestimmt werden. Wenn ich allerdings stoppe, dann zeigt die Grit X öfter an, dass ich mich weiter bewegen oder (per Shortcut durch den mittleren Knopf) zur Kompasskalibrierung soll.

Ist die Kalibrierung fertig, dann wird die Richtung auch im Stehen richtig angezeigt – aber oft nur für kurze Zeit, dann ist alles wieder wie am Anfang.

Ein wenig seltsam ist die Sache mit dem Kompass auch dadurch, dass die Standard-Displays für Sport darauf keinen Zugriff bieten. Es gäbe ein Display für den Kompass, aber wenn man das sehen möchte, dann müsste man es im gewünschten Sportmodus selbst aktivieren.

Hat man den Sportmodus nicht so angepasst, dass er den Kompass anzeigt, dann hat man den einfach nicht.

Energiespar-Einstellungen und Navigation

Eine seltsame Sache ist auch die mit den Energiespareinstellungen, die die Grit X bietet.

Mit diesen kann man die GPS-Fix-Rate von 1 Sekunde auf 1 Minute oder sogar nur alle 2 Minuten verlängern.

Für Batterieeinsparungen ist das potentiell sehr gut – aber Polar lässt die Navigation so weiter laufen, als wäre nichts geschehen, obwohl sie ihre Positionsdaten nur vom GPS bekommt – also mit aktiven Energiespareinstellungen nur noch alle 1 oder 2 Minuten.

Im Endeffekt bedeutet das, dass man in der Kombination von aktiven Energiespareinstellungen und aktiver Navigation immer noch Abbiegehinweise angezeigt bekommt – aber so gut wie immer an den komplett falschen Orten.

In dem Fall im Foto oben etwa zeigt mir die Grit X an, dass ich nach links muss – ich muss aber nach rechts. Ich habe gelinde gesagt keine Ahnung, wo ich der Navigation zufolge gerade sein soll; die letzte Abzweigung links auf dieser Route war einige Zeit (und mindestens eine Abbiegung nach rechts) zuvor, wenn sie dort überhaupt hätte angezeigt werden sollen.

Fazit

Alles in allem ist die Grit X damit mehr eine Polar – also eine Trainings- – Uhr als eine Outdoor-Uhr.

Die Navigation mit Abbiegehinweisen ist ziemlich angenehm, aber nur wenn sie perfekt eingestellt war und man die Strecke auch exakt so abläuft.

Polar ist einfach immer noch die Marke für Training nach Programm – und jetzt eben auch Plan, wo man laufen will – um exakt diesen Plänen zu folgen.

Für Läufe nach Lust und Laune, um eine Gegend mit Navigation zu erkunden aber auch bereit zu sein, seine Pläne zu ändern, ist sie nicht ideal.

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10 Kommentare

  1. Hauke

    Ich besitze die Grit X seit einigen Wochen und habe sie vergangenes Wochenende für mehrere längere Radtouren genutzt. Genauer gesagt für eine Super Randonnee – 600km in 60h. Vielleicht lag es an der Länge der Gesamt-Strecke und der entsprechenden Menge an Wegpunkten, dass die Uhr da etwas durcheinander gekommen ist. Im Prinzip finde ich die optischen aber vor allem die akustischen Hinweise auf kommende Abbiegemanöver sinnvoll. Diese kommen beim Radeln auch keineswegs zu spät. Was mich allerdings extrem genervt hat, ist die Tatsache, dass die Uhr mich gefühlte 20 Mal darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich in die falsche Richtung fahre – was natürlich kompletter Blödsinn war, denn laut parallel laufender Komoot-Navigation auf dem Smartphone (selbe Route auf beiden Geräten genutzt) war alles bestens.

    • Das (mit dem zu spät beim Radeln) war die wesentliche Kritik, die ich bisher so gehört hatte; lustigerweise war ich gerade dafür kritisiert worden (bei einem älteren Video), dass ich ein “Falsche Richtung” kritisiert hätte, wo doch die Route nicht perfekt geplant war – nur war es so ein ähnlicher Fall (darum lustig) wie du es hier und jetzt erwähnst. Ich meine auch immer noch, dass die Grit X dieses “Falsche Richtung” auch dann verwendet, wenn das GPS einen nicht auf (sondern etwas abseits) der Route sieht, wo andere Uhren ein “Off Route” anzeigen würden…

  2. Christoph

    Ich selbst nutze die Komoot-Routennavigation auf der Grit X beim Laufen häufiger.
    Bei mir kam es schon mehrfach zum Absturz beim Routing längerer Strecken (25 km+) bzw. bei längeren Aktivitätszeiten. Die Polar startet dann komplett neu. Bei Training ohne Navigation konnte ich das nicht beobachten. Die bisher zurückgelegte Strecke der Trainingseinheit ist dann entsprechend nicht gespeichert. Das ist schon ziemlich ärgerlich.

    Zu dem Thema habe ich bisher im Internet auch nicht gefunden.

    Naja, ich habe das Polar zweimal gemeldet, ohne eine Antwort hierauf zu bekommen. Vielleicht bringt ja das nächste Firmware-Update eine Verbesserung. Ansonsten bin ich eigentlich mit der Uhr als Trainingsinstrument soweit zufrieden.

    • Autsch. War mir bei der Vantage V in ihrem frühen Stadium passiert, jetzt schon länger nicht mehr. War mit Polar allerdings auch selten länger unterwegs, eben aus solchen Gründen…

  3. Frank

    Hallo Gerald,

    Du bist mit Deiner Erfahrung betreffend den Kompass in der Grit X nicht allein. Auch ich machte diese Beobachtung, dass der Kompass sehr oft verlangte, ich solle ihn neu kalibrieren. Das hatte mich in der Testphase mit meiner Grit X erheblich genervt und war neben dem miserablen OHR ein weiterer Grund, dass ich meine Grit X sehr schnell nach dem Kauf zurückgab.

    Inzwischen denke ich übrigens, dass die Navi-Implementierung in eine Sportuhr keine seriöse Zukunft hat. Mag sein, dass andere Leute darüber lächeln…
    Ich meine, ich laufe und *marschiere wirklich sehr lange Strecken (*momentan bis 80 Kilometer) mit gelegentlicher Navi-Unterstützung und nutze dabei ein Smartphone mit Google Maps. Das ist enorm flexibel und ich kann richtig was erkennen auf dem Display. Es ergibt für mich keinen Sinn, auf ein winziges Uhrenkino zu schauen, zumal meine Art zu trainieren eine sehr freie ist, die es verlangt, auch spontan die Route komplett zu ändern. Abgesehen davon habe ich aus guten Gründen sowieso immer ein Handy dabei – es erschließt sich also nicht, diese großartige Ressource nicht zu nutzen.
    Mit meiner Vantage V ist es mir nur wichtig, die gelaufene Strecke aufzuzeichnen, vorgeben muss ich sie nicht.

    Sportliche Grüße
    Frank

    • Bei mir ist das mit der Navigation etwas anders; ich habe die von Suunto schon oft und über manchmal noch längere Strecken genutzt, bei Wetter, bei dem man das Handy nicht mehr auspackt – aber da wird jetzt wirklich klar, dass verschiedene Marken und Typen an Uhren für verschiedene Nutzergruppen gedacht sind. Solche Differenzierung ist nicht immer beliebt (nach dem Motto, wenn eine Uhr das und eine andere jenes kann, wieso kann meine dann nicht einfach alles?), aber macht enorm Sinn.

  4. Frank

    Hallo Gerald,

    eine Uhr, die alles kann, schadet dem Geschäft der Uhrenhersteller. Darum wird sie auch nie produziert werden.

    Aber was soll so eine Uhr denn “alles” können? Oftmals sind das kleine Dinge, deren Fehlen absolut unverständlich ist. Das beruht doch eher auf einer Marketingstrategie.

    Sportliche Grüße
    Frank

    • Darüber liesse sich wohl ewig streiten, was denn nun unverständliche Mängel sind und was eigentlich niemand braucht – und dann wird über Marketingstrategie geklagt während so viele Dinge nur gekauft werden, wenn/weil ein Markenname darauf steht… Tja.

  5. Frank

    Hallo Gerald,

    Deine Einschätzung hat mich verwundert, denn außer bei einem Überraschungsei (nomen est omen), erwartet man bei bestimmten Produkten bestimmte Mindesteigenschaften. Darüber kann man schlicht nicht streiten.
    Sportuhren sind heute sehr über das Marketing definiert, um es mal euphemistisch zu formulieren. Und das sieht man dann ja auch in praxi an den Reaktionen der Kunden.

    Ich habe sehr viele Kritiken über Sportuhren gelesen, die sich nur um wesentliche Eigenschaften einer Uhr drehen, nicht um exotische Dinge oder Wünsche, die auf eigener Einbildung beruhen.
    Aber selbst wenn: Was der Hersteller bewirbt, das muss er auch liefern und kann sich nicht im Kleingedruckten davon befreien.

    Wie ich an Deiner fundierten Navi-Kritik der Grit X gesehen habe, die mich übrigens wirklich beeindruckt hat, gibt es seriöse und sehr nützliche Betrachtungen, über die sich nicht streiten lässt und die gebraucht werden.
    Ich denke, viele User, die das gelesen haben, werden sich gut überlegen, ob sie sich das mit dem Navi-Kram der Grit X antun wollen. 😉

    Sportliche Grüße
    Frank

    • Ach, nein, mein Problem ist, dass ich von zu vielen Leuten zu viele Dinge höre – und da gibt es oft Geschreie über unverständliche Mängel, die solche Dinge betreffen, wie – gerade heute wieder gesehen – dass GPS-Distanzaufzeichnung von verschiedenen Geräten nicht dieselben Werte liefert. Oder, zum Thema Marketing (wobei, darüber liesse sich dann wieder streiten, ob das nicht wirklich an Täuschung grenzt) in dem natürlich Renderings der Displays gezeigt werden, nicht die Originale – und wo Leute dann so tun, als müsste ein transflektives Display genau so hell sein wie ihr Handy (oder eben das Marketing”foto”).

      Ich muss da sehr vorsichtig sein, dass ich nicht über Kritiken (oder Kritiker) zu viel schreibe, die eigentlich kaum wirklich jemanden interessieren. Und gleichzeitig scheint es eben oft immer noch nötig, so viel dazu gesagt wurde oder worden sein sollte, zu erklären, dass und warum GPS, oHR, etc. nicht perfekt sind und sein können.

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