Mit Herzfrequenzmessung in Echtzeit, Körperressourcen und Schlaf-Tracking jetzt auch auf der Suunto 7 ist ihre Batterie-Laufzeit noch ein grösseres Thema geworden. Und WearOS ist ohnehin als batteriehungrig bekannt.

Mit all dem sieht es nach einer guten Zeit aus, die Laufzeit einer alten Suunto 7 (die ich im September 2019 zum Beta-Testen erhalten und seitdem viel genutzt habe) und einer komplett neuen Suunto 7 Titanium zu vergleichen.

In Folge also die Daten, wie es damit so gelaufen ist – und in einem anderen Eintrag werde ich diskutieren, wie ich mit der Suunto 7 umgehe, damit mit ihr für mich alles ohne Probleme läuft.

Batterie-Laufzeit einer neuen Suunto 7

Die neue Suunto 7, genutzt nach Aufladung auf 100% in der Nacht (siehe oben), ist ohne Probleme durch den nächsten Tag und die nächste Nacht gekommen.

Im Blick auf den Graphen hätte sie wohl auch den nächsten Tag und womöglich die dritte Nacht durchgehalten.

Am Ende der Testzeit habe ich die Suunto 7 auch noch einmal einen zweiten Tag genützt, ohne sie am Morgen aufzuladen.

Mit 18% verbliebener Ladung in der Nacht wäre es knapp geworden, aber das Schlaftracking der nächsten Nacht hätte wohl auch hier noch funktioniert.

Der Lauf von 1:30 am Tag 5 zeigt sich als eine steile Linie (in Rot) in der Grafik; während dieser Aktivität sind gleich 20% Batterie ‘verbraucht’ worden.

Trotzdem hatte die Uhr am Ende jenes Tages immer noch 50% Batterie; am nächsten Morgen, nach der Schlafaufzeichnung, waren es auch noch 40%.

Dementsprechend hätte sie es hier wahrscheinlich auch noch durch den ganzen folgenden Tag geschafft, auch wenn ich sie nicht (in der Früh) aufgeladen hätte.

Alte und neue Suunto 7 im Vergleich

Wie man sehen kann, hatte ich die alte und neue Suunto 7, als ich sie gleichzeitig getestet habe, stets lang genug aufgeladen (und nie so viel Batterie untertags verbraucht), dass sie am Tagesanfang immer auf 100% Ladung waren.

Alt, aber nicht obsolet

Im Vergleich der neuen Suunto 7 Titanium mit meiner ältesten (1,5 Jahre alten) Suunto 7 kann man sehen, dass die Batterielaufzeit durchaus nachgelassen hat, aber nicht zu schlimm (wenn auch inkonsistent).

Üblicherweise hatte die alte Uhr am Ende des Tages 10% mehr Batterie ‘verloren’ als die neue – allerdings nicht immer.

Manchmal war der ‘Verbrauch’ beider Uhren derselbe. Nur an dem Tag, an dem ich auch für einen Lauf hinausgegangen war, hat die alte Suunto 7 schon dabei einiges mehr an Batterie ‘verbraucht’ – und so ging es damit auch (sogar durch die Nacht) weiter.

Die Gewohnheit morgendlicher Ladung

Meine Angewohnheit ist – wie hier genauer beschrieben – die Uhr während der 30-60 Minuten nachdem ich aufgestanden bin und bevor ich zur Arbeit muss, an das Ladekabel zu hängen.

Während dieser Zeit lädt die Suunto 7 mindestens 50% (in 30 Minuten).

Zwischen dem und ein paar weiteren Anpassungen hat die Suunto 7 für mich und meine Nutzung der Uhr wunderbar funktioniert.

Alltäglicher Batterie’verbrauch’

Die benötigte Ladung für eine Nutzung der Suunto 7 zwischen 6-7 Uhr morgens und 22:00, hauptsächlich zur Interaktion mit Benachrichtigungen, ein wenig mit dem Tracking von Körperressourcen spielend und mit einem Blick auf die Schlafaufzeichnung, war weniger als 50%.

Dementsprechend hatte ich beim Zubettgehen immer noch 50%-60% Batterie, was nicht nur genug für das Schlaftracking war, sondern auch für einen anderen Tag (oder zumindest einen Grossteil davon) gereicht hätte, wäre ich am Morgen nicht dazu gekommen, die Uhr wieder aufzuladen.

1,5-2 Stunden Training mit bestem GPS, und die neue Suunto 7 hatte immer noch 40%, wenn ich schlafen ging. (Die alte Uhr hatte da irgenwelche Probleme; der Stromverbrauch, den sie hier hatte, war ungewöhnlich hoch.)

Natürlich würde alles wesentlich schlimmer aussehen, würde man z.B. Musik von der Suunto 7 streamen wollen. Alleine, würde man das Always-on Display aktivieren, würde man mehr Stromverbrauch sehen.

Wie gesagt, für mich und meine Nutzung bin ich aber mit der Leistung sehr zufrieden.